Auftaktveranstaltung Klimaschule
Am Di, 24.2.26 fand die Kick-Off Veranstaltung bei uns in der FakS statt.
Wir starten durch, reduzieren CO2 und wollen Klimaschule werden.
Es waren interessante Stationen geplant, bei denen alle erfuhren, was sie selbst ganz konkret für unser Klima tun können. Besonders freuten wir uns auch auf unsere Gäste von den Psychologists4Future, dem Weltladen und dem Klimaschutzmanagement der Stadt Fürth. Auch der Träger Diakoneo war vertreten.
Fachakademie für Sozialpädagogik Fürth startet Weg zur Klimaschule
Die Diakoneo Fachakademie für Sozialpädagogik Fürth ist offiziell in das Projekt Klimaschule Bayern gestartet. Mit einer Auftaktveranstaltung gab die Schule den Startschuss für die systematische Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Schulalltag.
Zum Auftakt begrüßten Standortleiterin Gabriele Kramer und Regionalleiterin Karolina Croner Gäste, Kooperationspartner und Studierende und stellten Motivation und Zielsetzung der Fachakademie vor. Nachhaltigkeit sei nicht nur ein aktuelles gesellschaftliches Thema, sondern fest im pädagogischen Auftrag verankert. Ziel sei es, angehenden Erzieherinnen und Erziehern das nötige Rüstzeug mitzugeben, um nachhaltiges Denken und Handeln später in Kitas und sozialen Einrichtungen weiterzutragen – ganz im Sinne des Multiplikatoren Gedankens, der auch beim Träger Diakoneo eine zentrale Rolle spielt.
Im Rahmen dieses Engagements hat das Kollegium bereits konkrete Klimaschutzmaßnahmen verabschiedet. Diese bilden die Grundlage für die nächste Etappe: Ende März wird sich die Fachakademie offiziell als Klimaschule bewerben. Das landesweite Projekt unterstützt Schulen dabei, ökologische Verantwortung langfristig in Unterricht, Organisation und Schulkultur zu integrieren. Für die Fachakademie ist die Teilnahme ein konsequenter Schritt: Themen wie Bepflanzungsaktionen, ein sorgfältiger Ressourceneinsatz und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln sind bereits fester Bestandteil des Schullebens. Künftig sollen diese Aktivitäten strategisch gebündelt und gezielt weiterentwickelt werden.
Lehrerin Susanne Klose betonte, dass es der Fachakademie nicht um ein weiteres Siegel an der Schulwand gehe. Vielmehr stehe die Haltung im Mittelpunkt: „Kopf, Herz und Hand anschalten“ – Nachhaltigkeit verstehen, fühlen und praktisch umsetzen. Einen fachlichen Impuls setzte Sebastian Lange, Klimaschutzmanager der Stadt Fürth. Er verwies auf die bereits messbaren Folgen des Klimawandels in der Region: „In Mittelfranken verzeichnen wir einen Temperaturanstieg von rund 2 Grad. Auch Extremwetterereignisse nehmen zu. Klimaschutz beginnt im Kleinen – bei unserem Konsum und unseren alltäglichen Entscheidungen.“
Im Anschluss setzten sich die Studierenden an interaktiven Stationen mit dem Schwerpunktthema „Konsum“ auseinander. Themen wie Fleischkonsum, Fast Fashion, Müllvermeidung, und nachhaltige Kosmetik sowie Fragen zu Alkohol- und Zigarettenkonsum verdeutlichten die globalen Auswirkungen individueller Alltagsentscheidungen. Mehrere Stationen wurden von Studierenden selbst konzipiert und gestaltet. Externe Partner wie Psychologists for Future und der Weltladen Fürth brachten zusätzliche Perspektiven ein und erläuterten die Bedeutung der Klimaresilienz, beziehungsweise die Zusammenhänge zwischen Konsum, globalen Lieferketten und sozialer Gerechtigkeit.
Unter dem Leitgedanken „Reduce, Reuse, Recycle“ versteht sich der Start in das Projekt als kontinuierlicher Prozess, der Schritt für Schritt nachhaltiges und sozial verantwortliches Handeln als selbstverständlichen Bestandteil des Schulalltags etabliert.